Höchstpersönliche Anliegen

  • Beistand
    • wenn ein Mensch ohne den Anschluss an medizinische Geräte mehr überlebt, um die notwendigen Entscheide zu treffen60.
  • Organspende
    • bzw. keine lebensverlängernden Massnahmen.
  • Bestattungsanordnungen
    • wie Wunsch nach Beerdigung oder Kremation, Trauerfeier, Errichtung von Grabstätten usf.
      • Mangels Disposition über vermögensrechtliche Aspekte liegt hier keine Verfügung von Todes wegen vor.
      • Adressat sind nicht die Erben, sondern die Angehörigen
      • Die Niederschrift in einer Verfügung von Todes wegen ist unzweckmässig, da bei deren Eröffnung die Bestattung längst – ev. nicht nach den Wünschen des Verstorbenen – erledigt ist.
      • Vielenorts können die Bestattungswünsche beim Bestattungsamt angemeldet und der Grabunterhalt mit dieser Behörde geregelt werden.
  • sog. „Strafverfügung“
    • wo ein „Fehlverhalten“ der betreffenden Erben gegenüber dem Willen des Erblassers eine beträchtliche Sanktion auslöst wie Entzug der disponiblen Quote, Entfallen eines Teilungsrechtes usf.

60 In der Schweiz gibt es – im Gegensatz zu Deutschland und zu den USA – noch keine problemspezifische Regelung.

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