1. Der Folger

  • Früher Betriebseintritt, ohne Führungserfahrung
  • Meist zum geschäftsführenden Elternteil komplementäre Persönlichkeit
  • Versteht sich gut mit geschäftsführendem Elternteil, auch wenn er öfters nachgeben muss
  • Der know how-Transfer scheint zu funktionieren
  • Die Nachfolge scheint geregelt
  • Lange Übergangszeit ohne Streit
  • Der Nachfolger leistet unter der Aegide des Seniors gute Arbeit
  • Nach der Pensionierung oder dem Tod des Seniors beginnen erst die Probleme:
    • Aus dem Erfolgsteam ist ein Einzelunternehmer geworden
    • Die Vorbereitung auf die Funktion war eine vermeintliche, weil vom Junior nie eine Führungsverantwortung übernommen wurde
  • Folge:
    • In einer stabilen Branche können die vom Senior adaptierten Verhaltensweisen und Methoden ein Halten und Verwalten des Betriebs ermöglichen, nicht aber bei globalem Unternehmensfokus
    • Der Nachfolger wird den Betrieb auf eine Grösse zurückfahren (müssen), bis er das Gefühl hat, ihn trotz Kompetenzmangel halten zu können.

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